Den Verkaufswert eines Hauses steigern

Sind Sie dabei, ein Haus zu verkaufen? Oder überlegen Sie, dies zu tun? Dann werden Sie sich gewiss schon mit der Frage beschäftigt haben, wieviel Sie für das Haus verlangen können. Der Marktpreis ist das Eine, der Verkaufspreis das Andere. Während sich der Marktpreis an Angebot und Nachfrage, dem Ort und der Lage des Objekts, der Grösse, dem Alter und der Ausstattung orientiert, ist der Verkaufspreis das, was letzten Endes tatsächlich realisiert wurde. Lassen Sie uns das Ganze genauer analysieren.

Was beeinflusst den Marktpreis?

Wer ein Haus verkauft, wird sich Gedanken über den Preis machen, den er damit erzielen kann. Wer auf den Profi setzt, lässt den Wert von Grund, Boden und Immobilie vom Sachverständigen schätzen, übergibt die ganze Verkaufsangelegenheit an einen Immobilienmakler des Vertrauens und ist alle Sorgen – und die fällige Maklerprovision – los. Gut möglich, dass Sie hier auf einige tausend Franken verzichten. Denn der Makler arbeitet nicht kostenlos für Sie. Diese Mehrkosten an einen Käufer abzuwälzen, wird kaum gelingen, denn ein massiv überhöhter Angebotspreis schreckt potentielle Kunden ab. Wer es sich zutraut und das Maximum herausholen will, verkauft in Eigenregie.

Mit etwas Erfahrung und Weitblick sollte man den Marktwert anhand von Vergleichsobjekten (ähnliche Grösse, ähnliches Alter, ähnliche Lage) vorsichtig eingrenzen. Von dieser Summe ausgehend addieren oder subtrahieren Sie alle Summen, die in Ihren Augen eine Auf- oder Abwertung darstellen. Vielleicht addieren Sie ein kleines „Polster“ für Verhandlungen. Damit haben Sie eine Verhandlungsbasis geschaffen. Wichtig ist, dass Sie Ihr Objekt nicht masslos überschätzen und überbewerten. Sie sollten es aber auch nicht zu günstig einschätzen, um keine Einbussen zu haben. Achten Sie deshalb bei den Vergleichsobjekten darauf, dass Sie mit Ihrem Haus wirklich gut vergleichbar sind.

Es geht jetzt um den besten Verkaufspreis

Wer das Maximum aus seiner Immobilie herausholen möchte wenn es um den Verkaufspreis geht, sollte den Verhandlungspreis geschickt wählen und zudem darauf achten, dass sehr vieles für den Erwerb Ihres Hauses spricht. Lassen Sie es nicht kühl wirken. Ein einladender Eindruck lockt den Verkäufer und stimmt ihn positiv. Ein verwilderter Garten schreckt ab und riecht sehr nach viel Arbeit. Ähnlich ist es mit dem Gesamterscheinungsbild. Wenn Spinnweben die Fassade „eingewachsen“ aussehen lassen, wirkt das nicht verkaufsfördernd. Versetzen Sie sich in den Interessenten und überlegen Sie, was Sie sehen wollen würden, wenn Sie ein Haus besichtigen. Ein schöner Garten, eine makellose Fassade, innen drin einzelne Zimmerpflanzen. Je wärmer der Anblick, desto anziehender wirkt das Ganze. So lässt sich mit relativ wenig Aufwand und geringen Investitionen ein wesentlich höherer Verkaufspreis erzielen.